Mit dem angekündigten #2 will Smart wieder näher an seine Ursprünge rücken. Die Marke setzt auf kompaktere Konzepte und neue Strategien. Was das bedeutet, erklärt Europachef Wolfgang Ufer.
Smart hat sich in den vergangenen Jahren mehrfach neu ausgerichtet und positioniert sich heute als globale Elektrokompaktmarke. Vom Zweisitzer entwickelte sich Smart zu einer breit aufgestellten Marke. Kooperationen mit Mercedes-Benz und Geely prägen die aktuelle Ausrichtung. Mit dem neuen #2 soll die Marke wieder kleinere und eigenständigere Fahrzeuge anbieten. Ziel ist eine stärkere Orientierung an den ursprünglichen Markenwerten.
Wolfgang Ufer, CEO von Smart Europe, erzählt, warum das kein Rückschritt sein muss, wie das Gemeinschaftsunternehmen mit Mercedes-Benz und Geely funktioniert und wohin die Reise langfristig führen soll.
Wolfgang Ufer: Der kommende Smart #2 ist für mich eines der emotionalsten Projekte, an denen wir je gearbeitet haben. Viele Menschen haben eine sehr persönliche Verbindung zu smart und sehr oft beginnt diese Verbindung mit dem Zweisitzer. Genau diese besondere Nähe zur Marke wollen wir mit dem kommenden Smart #2 in eine neue Zeit übersetzen.
Ufer: Der Charakter von smart entsteht aus einer Haltung: intelligente Lösungen, klare Gestaltung, überraschende Ideen und Fahrzeuge, die den Alltag spürbar leichter machen. Diese Haltung lässt sich in unterschiedlichen Fahrzeugformaten ausdrücken. Die Modelle Smart #1, #3 und #5 sprechen unterschiedliche Bedürfnisse an. Der kommende sSmart #2 wird innerhalb dieser Familie ein sehr wichtiger Referenzpunkt, weil er die Philosophie der Marke besonders klar fokussiert.
Ufer: Unser Fokus in Europa liegt klar auf vollelektrischen Fahrzeugen. Mit Smart #1, #3, #5 und dem Smart #2 haben wir ein Portfolio, das sehr unterschiedliche Mobilitätsbedürfnisse abdeckt, vom kompakten Stadtauto bis zum vielseitigen Fahrzeug für Alltag, Familie und Freizeit. Internationale Märkte entwickeln sich unterschiedlich, und unsere globale Aufstellung gibt uns die Möglichkeit, auf regionale Anforderungen sehr gezielt zu reagieren. Für Europa konzentrieren wir uns darauf, elektrische Mobilität konsequent vollelektrisch, hochwertig, alltagstauglich und begehrenswert zu machen.
Ufer: Die Richtung ist klar: Smart steht hier in Europa seit vielen Jahren und bis auf Weiteres für vollelektrische Mobilität. Das passt sehr gut zu unserer Marke, zu unseren Kunden und zu den Anforderungen moderner Städte. Der kommende smart #2 wird zeigen, wie attraktiv individuelle Elektromobilität im urbanen Umfeld sein kann.
Ufer: Kunden erwarten heute ein stimmiges Gesamterlebnis. Design, Technologie, Qualität, Sicherheit, digitale Funktionen und Service müssen zusammenpassen. Genau darin liegt eine große Stärke von Smart. Wir verbinden europäische Designprägung mit hoher technologischer Geschwindigkeit und einer Marke, zu der viele Menschen bereits eine emotionale Beziehung haben.
Ufer: Ich sehe smart als eine der spannendsten elektrischen Marken in Europa. Eine Marke, die Mobilität intelligenter, entspannter und emotionaler macht. Urbanität bleibt ein zentraler Teil unserer DNA. Aber moderne Stadtmobilität bedeutet heute viel mehr als kurze Wege oder einfaches Parken. Es geht um Lebensqualität. Um weniger Stress. Um Fahrzeuge, die sich selbstverständlich in den Alltag einfügen und gleichzeitig Persönlichkeit zeigen. Meine Vision ist, dass Smart in Europa für elektrische Mobilität mit Charakter steht: designstark, intuitiv, hochwertig und immer überraschend. Der kommende Smart #2 wird dabei eine besondere Rolle spielen. (sp-x)