Suzuki hat seine Technologiestrategie 2025 mit Blick auf 2035 vorgestellt. Der japanische Hersteller setzt auf Leichtbau, flexible Antriebe und nachhaltige Produktionsprozesse.
Die Automobilbranche steht unter Druck: strengere CO2-Vorgaben, wachsender Wettbewerb und die Nachfrage nach nachhaltigen Lösungen. Suzuki begegnet diesen Herausforderungen mit einer umfassenden Strategie unter dem Leitmotiv „Right x Light Mobile Tech“, die Leichtbau, technologieoffene Antriebe, Recyclingkonzepte und digitale Fabriken kombiniert. Ziel ist es, Mobilität alltagstauglich, effizient und bezahlbar zu gestalten – sowohl für Privatkunden als auch für Flotten.
Ein zentrales Element der Strategie ist die Weiterentwicklung der „Heartect“-Plattform, die eine Gewichtsreduzierung von bis zu 100 Kilogramm pro Fahrzeug ermöglichen soll. Weniger Gewicht bedeutet nicht nur geringeren Energiebedarf, sondern auch niedrigere Betriebskosten und bessere Fahrleistungen – also effizientere Fahrzeuge mit optimierten Verbrauchswerten.
Suzuki plant, technologieoffen zu bleiben und entwickelt neben kompakten E-Antrieben auch verbesserte Verbrennungsmotoren. Mit dem „Super Ene-Charge“-System arbeitet der Hersteller an einem Hybridkonzept, das speziell auf leichte Fahrzeuge zugeschnitten ist. Parallel läuft die Entwicklung von FFV-Motoren (Flexible Fuel Vehicles*) sowie die Anpassung auf E20-Kraftstoffe.
*Fahrzeuge, die mit verschiedenen Kraftstoffen betrieben werden können.
Einem seiner Leitprinzipien folgend entwickelt Suzuki E-Fahrzeuge, die sich mithilfe von kompakten und effizienten Elektromotoren sowie kleinen, leichten Batterien durch einen geringen Energieverbrauch auszeichnen. Das erste Modell, das diesem Konzept folgt, ist der neue e VITARA – das erste rein batteriebetriebene Elektrofahrzeug von Suzuki. Das Kompakt-SUV kombiniert nach Angaben des Herstellers EV-Technologie mit einem schlanken Antrieb, einer alltagstauglichen Reichweite und dem robusten Charakter eines SUV.
Neben neuen Fahrzeugkonzepten rückt Suzuki auch die Kreislaufwirtschaft in den Fokus. Mit dem Projekt „Suzuki Smart Factory“ setzt das Unternehmen zudem auf digitale Fertigungsprozesse. Diese sollen den Energieverbrauch senken und gleichzeitig die Produktivität steigern. Schon das neue Lackierwerk in Kosai konnte den Energiebedarf erheblich reduzieren.
Mit der Technologiestrategie 2035 positioniert sich Suzuki als Anbieter von effizienten, nachhaltigen und bezahlbaren Fahrzeugen. Für Flottenmanager bedeutet das eine größere Auswahl an Modellen mit geringerem Energieverbrauch, flexiblen Antriebslösungen und niedrigeren Betriebskosten. Suzuki setzt damit auf eine zukunftsorientierte Mischung aus Leichtbau, Elektromobilität, Hybrid- und Kraftstoffalternativen.