Klapp- und Falträder sind insbesondere im urbanen Raum ein häufig genutztes Transportmittel. Aber sind die Räder auch sicher? Der ADAC testete acht Modelle.
Klapp- und Falträder sind beliebt. Häufig sieht man sie in Städten oder auf dem Weg zum nächstgelegenen Bahnhof, denn sie eignen sich besonders für Pendler auf kurzen und mittellangen Strecken. Bei der Fahrt mit der Deutschen Bahn spielen sie außerdem ihre Vorteile aus: Weder benötigen Sie eine Fahrradkarte für die Klapp- und Falträder noch brauchen die Räder einen reservierten Stellplatz. Normalerweise kostet die Fahrradmitnahme in der Deutschen Bahn, je nach Entfernung, Buchungstag und Auslastung der Züge, zwischen 7,99 Euro und 14,99 Euro. Zusammengeklappte Fahrräder können aber kostenfrei als Handgepäck transportiert werden.
Viele Betriebe bieten ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern mittlerweile Bikeleasing als Corporate Benefit an. Damit können Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer Fahrräder aller Art für attraktive Gebühren leasen.
Der ADAC hat nun acht der Kompakt-Räder getestet. Dabei zeigte sich einmal mehr: Vorsicht bei der Auswahl des Modells. Denn nicht alle glänzen mit Sicherheit und auch die Preise lassen aufhorchen:
Testsieger mit der Note „gut“: Brompton Modell G Line für 3.000 Euro. Das Rad stich durch hervorragendes Fahrverhalten, hohe Stabilität und große Vielseitigkeit auf verschiedensten untergründen hervor.
Ebenfalls gut schnitten das Birdy Touring von Riese + Müller für 2.900 Euro ab, das Dahon Mariner i7U für 1.100 Euro und das Coast-Bikes Hi-Tide No. 03 8-Gang. Letzteres ist mit einem Preis von 750 Euro Preis-Leistungs-Sieger.
Das günstigste Rad im Test, das Klapprad 20 Zoll / Fold 500 der Decathlon-Marke B’Twin kostet 535 Euro und erhielt ein „befriedigend“, weil es beim Bremsen mit den „guten“ Modellen nicht mithalten konnte. Noch schlechter schnitt im Kapitel Sicherheit und Haltbarkeit das Vello Rocky Titan für 2.900 Euro ab. Bei ihm kam es im Zuge der Haltbarkeitsversuche zu einem Rahmenbruch.
Bei der Wahl des Modells sollten sich potenzielle Käuferinnen und Käufer grundsätzlich auch fragen, unter welchen Nutzungsbedingungen sie besonders oft fahren. (SP-X&ks)