Die Automechanika Frankfurt stellt ein eigenes Programm für Fuhrparkmanager und Versicherer vor. Diese Themen und Experten stehen auf der Agenda.
Am 10. September 2026 geht es auf der Automechanika Frankfurt für Fuhrparkverantwortliche um Schadenabwicklung, E-Autos, Unfallreparatur und digitale Fahrzeugdaten. Gemeinsam mit dem Zentralverband Karosserie- und Fahrzeugtechnik (ZKF) und Eurogarant Autoservice organisiert die Messe erneut einen Veranstaltungstag für Flottenmanager und Vertreter von Autoversicherungen. Die Teilnahme ist laut Veranstalter nach vorheriger Online-Registrierung kostenlos.
Mehrere Vorträge greifen aktuelle Entwicklungen rund um Schadenabwicklung und Unfallreparatur auf. Henning Hamann von Voigt spricht über Risiken für Fuhrparkmanager bei Haftpflicht- und Kaskofällen. Helge Kiebach vom Kraftfahrzeugtechnischen Institut (KTI) beschäftigt sich mit Giga-Casting und Veränderungen im Fahrzeugbau, Dirk Marichal von ADIS mit EuroDFT und dem Zugang zu Hersteller-Servern für die Reparatur.
Auch KI-basierte Reparaturmethoden sind Teil des Programms. Guido Kalter, Vorstand von Eurogarant Autoservice, erklärt: „Wir geben aktuelle Einblicke in die Unfallreparatur und zeigen die neuesten Entwicklungen der Reparaturmethoden unter Einsatz von KI auf.“
Beim Versicherungsforum des ZKF stehen in diesem Jahr Elektromobilität und Energiespeicher im Mittelpunkt. Rainer Kühl vom KTI behandelt die besonderen Anforderungen beim Abschleppen und Bergen verunfallter Elektrofahrzeuge.
Nach Angaben der Veranstalter geht es dabei unter anderem um technische, organisatorische und versicherungsrelevante Aspekte sowie um Herausforderungen für Werkstätten und Abschleppunternehmen. Ergänzend thematisiert Nicole Meixner vom Caravaning Gutachter Fachverband Besonderheiten bei der Unfallinstandsetzung von Caravans und Reisemobilen.
Der Verband der Internationalen Kraftfahrzeughersteller (VDIK) beteiligt sich mit einem Panel zu zukünftigen Modellen für einen effektiven Flottenservice. Thematisiert werden dabei die Anforderungen von Flottenbetreibern sowie neue Möglichkeiten durch Connected-Car-Daten und Plattformlösungen.
VDIK-Präsidentin Imelda Labbé erklärt: „Wir wollen gemeinsam mit Herstellern, der Versicherungswirtschaft und Flottenverantwortlichen diskutieren, wie Zukunftsmodelle für einen effektiven Flottenservice aussehen können. Im Mittelpunkt müssen dabei die Anforderungen der Flottenbetreiber stehen.“ (iz)