Die Neuzulassungszahlen des Kraftfahrtbundesamts für die ersten sieben Monate 2024 zeigen: Dem BEV in Deutschland geht´s nicht gut. Im Vergleich zum selben Zeitraum 2023 haben sie deutlich an Relevanz verloren.
Das Kraftfahrtbundesamt (KBA) hat die Neuzulassungen von Personenkraftwagen (Pkw) der ersten sieben Monate des Jahres 2024 veröffentlicht und sie dem gleichen Zeitraum 2023 gegenübergestellt. Deutlich wird erneut die eklatante Lage der E-Autos in Deutschland. Die Neuzulassungen für Battery Electric Vehicle (BEV), verstanden als Fahrzeuge mit ausschließlich elektrischer Energiequelle, ließen im Vergleich zum gleichen Zeitraum 2023 deutlich nach. 214.887 BEV wurden im Berichtszeitraum Januar bis Juli 2024 neu zugelassen und damit 20,1 Prozent weniger als im Vergleichszeitraum 2023. Ihr Anteil an den gesamten Neuzulassungen betrug damit 12,6 Prozent. Im Jahr zuvor waren es noch 16,4 Prozent.
Autos des amerikanischen E-Auto-Herstellers Tesla verloren im Vergleichszeitraum um 41,1 Prozent. Damit wurden innerhalb der ersten sieben Monate 2024 nur noch 23.719 Fahrzeuge neu zugelassen. Auch BEV von VW zeigten sich nicht größter Beliebtheit und ließen den KBA-Neuzulassungszahlen zufolge um 20,9 Prozent nach. BMW hingegen sticht bei der Veränderung der Anzahl von BEV hervor. 41,5 mehr reine E-Autos der Bayerische Motoren Werke wurden neu zugelassen.
Auch chinesische Marken wie Nio und Polestar mussten Verluste hinnehmen. Die Zulassungszahlen sanken bei ersterem um 32,5 Prozent auf 266 Fahrzeuge, Polestar verlor 52,4 Prozent und ließ 2006 E-Autos zu. Andere chinesische Marken konnten hingegen ordentlich zulegen. Great Wall Motors (GWM) legte um 28,5 Prozent zu, BYD um satte 96,8 Prozent. (ks)