Eine aktuelle Analyse zeigt: Elektroautos verursachen bezüglich der Energiekosten deutlich weniger Ausgaben als Benzin‑ und Dieselfahrzeuge. Der Abstand ist zuletzt weiter gewachsen.
Das Laden von Elektroautos an heimischen Wallboxen bleibt klar günstiger als das Tanken konventioneller Kraftstoffe. Das hat das Vergleichsportal Verivox für den Monat März berechnet.
Laut Verivox liegen die Antriebskosten von Elektroautos der Mittel- und Oberklasse rund 67 Prozent unter denen vergleichbarer Benziner und etwa 53 Prozent unter dem Niveau von Dieselfahrzeugen. Grundlage ist eine Modellrechnung mit Stromkosten von 31,24 Cent je Kilowattstunde und einem Verbrauch von 16,9 Kilowattstunden. Daraus ergeben sich Energiekosten von rund 53 Euro pro 1.000 Kilometer. Für Benziner werden etwa 160 Euro angesetzt, für Diesel rund 113 Euro. Gerechnet wird mit Kraftstoffpreisen von 2,02 Euro je Liter E10-Benzin und 2,16 Euro je Liter Diesel sowie mit einem Durchschnittsverbrauch von 7,9 beziehungsweise 5,2 Litern.
Beim Laden an öffentlichen Ladesäulen bleibt der Kostenvorteil bestehen, fällt aber geringer aus. Bei angenommenen Preisen von 52 Cent je Kilowattstunde an Normalladesäulen und 60 Cent an Schnellladern ergeben sich Energiekosten von rund 88 beziehungsweise 101 Euro pro 1.000 Kilometer. Das entspricht einem Vorteil von etwa 37 Prozent gegenüber Benzinern und rund 10 Prozent gegenüber Dieselfahrzeugen. Sollten die Kraftstoffpreise im April weiter steigen, wie Marktbeobachter erwarten, könnte sich der Kostenvorsprung von Elektroautos noch vergrößern. (SP-X)