Kia will mit dem PBV-Konzept maßgeschneiderte Lösungen für leichte Nutzfahrzeuge anbieten. Nun startet der südkoreanische Autobauer mit dem Verkauf seines Elektrotransporters PV5 Cargo.
Auf der IAA-Transportation 2024 stellte Kia in Europa erstmals sein PBV-Konzept vor, mit dem der südkoreanische Autobauer den Markt für vollelektrische leichte Nutzfahrzeuge aufmischen will. Nun ist der Elektrotransporter PV5 Cargo zu Nettopreisen ab 33.000 Euro bestellbar. In der 122-PS-starken Basisvariante ist eine 51,5 kWh große Batterie verbaut, die eine Reichweite von bis zu 291 Kilometern ermöglicht. Ab 36.800 Euro netto ist eine Ausführung mit 163 PS, 71,2 kWh und 397 Kilometern Reichweite erhältlich. Eine kleinere Variante mit 43,3 kWh soll bald folgen. Zum Start gibt es zunächst nur die Langversion L2H1 mit 4,70 Metern Länge und 4.400 Litern Laderaumvolumen.


Die kürzere Ausführung L1H1 folgt ebenso wie die Langversion mit Hochdach (L2H2) im kommenden Jahr. Der Vertrieb des Kastenwagens erfolgt über ein spezialisiertes Händlernetz, die Auslieferungen starten im Herbst.
Angekündigt sind außerdem eine Kombi- sowie eine Pkw-Variante. Letztere wird im Gegensatz zu den Nutzfahrzeugen über das normale Händlernetz vertrieben. Zwischen 2026 und 2027 soll dann der größere PV7 als Familien-Van, Personen-Shuttle und als reiner Transporter mit verschiedenen Aufbauten folgen. (SP-X/ks)