Der Renault Clio erhält ein umfassendes Facelift. Er bleibt seinem traditionellen Konzept treu, aber mit auffälligen Neuerungen.
Renault präsentiert die sechste Generation des Clio, der auf der modularen CMF-B-Plattform basiert. Diese eignet sich ausschließlich für Hybrid- und Verbrenner-Antriebe. Das Design des Kleinwagens wurde grundlegend überarbeitet und orientiert sich am Konzeptfahrzeug Emblème. Die neue Front wirkt aggressiver, mit einem rhombenverzierten Kühlergrill und LED-Scheinwerfern in anthrazitfarbenen Gehäusen. Der Clio wächst um 7 Zentimeter auf 4,12 Meter Länge und bietet einen Kofferraum von 391 Litern (310 Liter bei Hybrid).
Im Innenraum setzt Renault auf bewährte Elemente der aktuellen Modellfamilie. Das digitale Cockpit mit zwei 10,1-Zoll-Displays ist nur in höheren Ausstattungen verfügbar. Die Basisversion Evolution erhält ein kleineres Display ohne Navigation. Das OpenR Link-System mit Google-Integration bleibt teureren Varianten vorbehalten. Bis zu 29 Assistenzsysteme sind verfügbar.
Motorentechnisch bietet Renault einen 1,2-Liter-Dreizylinder mit 85 kW/115 PS und eine LPG-Variante für südeuropäische Märkte. Das Herzstück bildet der Full Hybrid E-Tech mit 116 kW/158 PS Systemleistung. Der Normverbrauch liegt bei 3,9 Litern auf 100 Kilometer, die CO2-Emissionen bei 89 Gramm pro Kilometer.
Der Clio repräsentiert etwa 15 Prozent des europäischen Konzernumsatzes und ist das meistverkaufte französische Auto aller Zeiten. Die Hybridversion soll Renaults Elektrifizierungsstrategie vorantreiben. Der Einstiegspreis liegt bei mindestens 22.000 Euro für den Benziner und rund 26.000 Euro für den Hybrid. (SP-X/vdf)


