Bis 2033 müssen in Deutschland Millionen alter Führerscheine umgetauscht werden. Ein gestaffelter Plan soll Behörden überlastungen verhindern.
Um Missbrauch zu verhindern, führt die EU ab 2033 ausschließlich fälschungssichere Führerscheine ein, die in einer zentralen Datenbank erfasst werden. Deutschland steht vor der Herausforderung, Millionen alter Führerscheine umzutauschen: 15 Millionen Papierführerscheine, die vor dem 31. Dezember 1998 ausgestellt wurden, und weitere 28 Millionen Scheckkartenführerscheine, die zwischen dem 1. Januar 1999 und dem 18. Januar 2013 ausgegeben wurden.
Um den Andrang bei den Behörden zu entzerren, wurde ein Stufenplan beschlossen, der sich an Geburts- und Ausstellungsjahren orientiert. So können die zuständigen Ämter den Prozess besser bewältigen, und Bürger können lange Wartezeiten vermeiden.
Die neuen Dokumente sollen europaweit die Verkehrssicherheit erhöhen und Fälschungen erschweren. (ja)