Eon, Neot und Mitsui wollen den Umstieg auf elektrische Nutzfahrzeuge erleichtern. E-Lkw und Ladeinfrastruktur soll es künftig als Service-Modell geben.
Eine Kooperation von E.ON, Neot und Mitsui richtet sich an Betreiber von Transporter- und Lkw-Flotten in Europa, die ihre Fahrzeuge elektrifizieren möchten. Sie sollen künftig sowohl Ladeinfrastruktur als auch elektrische Nutzfahrzeuge als Service beziehen können. Laut Eon wird über einen Preis pro geladener Kilowattstunde oder über zeitabhängige Stromtarife abgerechnet.
Das Angebot kombiniert Charging-as-a-Service mit optionalem Truck-as-a-Service. Es umfasst laut Eon die Planung, den Bau und den Betrieb der Ladeinfrastruktur sowie Ladetarife, Lademanagement und die Abrechnung. Hinzu kommt ein Leasingmodell für elektrische Nutzfahrzeuge sowie eine Leistungsgarantie.
„Die Elektrifizierung von Lkw-Flotten ist längst keine technologische Herausforderung mehr – der Erfolg hängt davon ab, Fahrzeuge, Infrastruktur und Finanzierung in einem integrierten, innovativen Gesamtkonzept zu verbinden“, so Stefan Padberg, Senior Vice President Innovation bei Eon.
Je nach Einsatzprofil und Standort sollen Ladestationen mit Leistungen zwischen 50 und 400 Kilowatt zum Einsatz kommen. Ergänzt wird das System durch Lastmanagement sowie klassische Strombelieferung oder zeitlich variable Tarife.
Neot stellt über die Investmentplattform Neot e-motion Kapital und Finanzierung für die Projekte bereit. Die Kooperation will Transportunternehmen ermöglichen, Ladeinfrastruktur, Energieversorgung und Fahrzeuge über ein gemeinsames Modell zu nutzen.
„Unternehmen erhalten damit einen zuverlässigen Lade-Service mit einem planbaren und transparenten Kostenmodell über die gesamte Betriebsdauer“, sagt Aurélien Achard, Chief Business Development Officer bei Neot. (red)