Mit dem Dacia Striker erweitert der rumänische Hersteller sein Angebot im C-Segment um einen Kombi. Das Modell startet im Dezember und übernimmt die Technik des SUV Bigster.
Der Striker ist nach dem Bigster das zweite Modell von Dacia im C-Segment. Der neue Kombi soll ab Dezember auf den Markt kommen und kombiniert die bekannte Preispositionierung der Marke mit einem eigenständigen Design sowie Antriebstechnik aus dem Bigster. Preise und Verbrauchswerte stehen noch nicht fest, da sich das Fahrzeug derzeit im Homologationsprozess befindet. Weitere Details will Dacia zum Bestellstart rund um den Pariser Autosalon im Oktober bekanntgeben.
Beim Ladevolumen nennt Dacia einen Wert von 600 Litern. Damit bewegt sich der Striker auf dem Niveau etablierter Kompaktkombis. Angaben zum maximalen Ladevolumen bei umgeklappter Rückbank liegen noch nicht vor. Die Rücksitzlehnen sind im Verhältnis 60:40 teilbar.
Je nach Ausstattung verfügt der Kofferraum über einen doppelten Ladeboden. Die drei Elemente des Bodens können zur Unterteilung des Laderaums genutzt werden. Zudem lassen sie sich von der Teppichseite auf eine abwaschbare Oberfläche wenden.
Mit einer Länge von 4,62 Metern übertrifft der Striker den Bigster um fünf Zentimeter. Die Höhe beträgt 1,53 Meter, die Breite 1,82 Meter. Trotz der flacheren Karosserie bietet die zweite Sitzreihe laut Hersteller großzügige Platzverhältnisse. Lediglich die Kopffreiheit im Fond wird für Personen ab etwa 1,80 Metern Körpergröße knapper.



Die Motorenpalette übernimmt der Dacia Striker weitgehend vom Bigster. Zum Angebot gehören drei Antriebsvarianten. Die Einstiegsversion nutzt einen 1,2-Liter-Dreizylinder-Mildhybrid mit 103 kW/140 PS. Dieser Motor ist für Benzin- oder LPG-Betrieb erhältlich und als einzige Variante optional mit Sechsgang-Handschaltung verfügbar. Darüber hinaus steht ein Vollhybrid mit 114 kW/155 PS zur Wahl. Hier arbeitet ein 1,8-Liter-Vierzylinder mit einem Elektromotor zusammen.
Neu ist die Allradversion mit 110 kW/150 PS. Sie kombiniert den bekannten 1,2-Liter-Mildhybridmotor mit einem 23-kW-Elektromotor an der Hinterachse. Der Heckmotor kann abhängig vom Fahrmodus vollständig entkoppelt werden, sodass das Fahrzeug im Frontantrieb unterwegs ist. Der elektrische Allradantrieb steht bis 140 km/h zur Verfügung. Alle Motorvarianten werden bei 180 km/h elektronisch begrenzt. Mit 87 Nm Drehmoment des Elektromotors und einer Bergabfahrhilfe soll die Allradversion auch auf leichtem Gelände Vorteile bieten.
Optisch setzt Dacia auf eine lange Schulterlinie sowie neue LED-Tagfahr- und Rückleuchten mit T-Lichtsignatur. Hinzu kommen Nebelscheinwerfer und adaptives Kurvenlicht. Die leicht abfallende Dachlinie verleiht dem Kombi einen Shooting-Brake-ähnlichen Auftritt. Zur Serienausstattung gehört eine Dachreling. Optional sind unter anderem ein Panoramaglasdach und elektrisch verstellbare Sitze erhältlich.


Im Innenraum setzt Dacia auf eine Mischung aus Kunststoffoberflächen und Stoffapplikationen. Serienmäßig ist ein 10,1-Zoll-Touchdisplay an Bord. Die Bedienung der Klimaanlage erfolgt weiterhin über eine separate Tastenleiste unterhalb des Bildschirms. Optional stehen außerdem zu Verfügung
Bei den Ausstattungslinien haben Käufer die Wahl zwischen Essential, Expression, Extreme und Journey. Die Linie Extreme richtet sich an Nutzer mit Fokus auf Freizeit- und Outdoor-Einsätze und umfasst unter anderem Gummifußmatten sowie Spiegelkappen in Kupferoptik. Journey bietet unter anderem beheizbare Vordersitze, ein beheizbares Lenkrad und eine elektrische Heckklappe. (sp-x)