30 Jahre lang hörte die Mitteklasse bei Audi auf den Namen A4. Nun ist damit Schluss, sein Nachfolger heißt A5. Am 25. und 26. September ist das Fahrzeug exklusiv auf dem bfp FORUM in Mainz zu sehen - erstmals auf einer Flottenveranstaltung. Wie es zu der Namensänderung kommt und welche technischen Highlights sich unter der Haube befinden, erfahren Sie hier.
Der A4, der aus dem Audi 80 hervorgegangen ist, war stets das Brot-und-Butter-Auto im Konzern. Der Namenswechsel nach drei Jahrzehnten dürfte den Ingolstädtern daher nicht leicht gefallen sind, hat man doch selbst einen A5 bereits im Angebot (gehabt). Für den Namenswechsel sprechen laut Audi drei Gründe:
Damit ist das Ende einer Ära besiegelt. Der A4 wird zum A5. Um dem eigenen Anspruch gerecht zu werden, haben die Ingenieure reichlich aufgefahren. Vom Motor über den Antriebsstrang bis zur Karosse wurde alles überarbeitet. Der Innenraum bleibt da freilich nicht aus, diesen lassen wir in unserem Technik-Check jedoch vorerst außen vor.
Bei den neuen Verbrennern setzt der VAG-Konzern und damit auch Audi voll auf „Einheitsmaß“ – egal ob Diesel oder Benzin, Zweiliter-Aggregate sind das Maß der Technik, womit auch Audi endgültig vom Downsizing wegkommt und sein Maß beim „Rightsizing“ findet. Dennoch werden die Motoren je nach Kundenbedarf und –geldbeutel in verschiedenen Leistungsstufen angeboten.






Vom Motor muss die Kraft auch auf die Räder kommen. Klassisch setzt Audi auf einen längsverbauten Motor mit Frontantrieb, der Allradantrieb „quattro“ ist optional erhältlich.






Um den Flottenverbrauch zu senken und die Performance zu steigern, setzt auch Audi auf die 48V-Hybridtechnik. Während die normalen Varianten mit einem 48V-Startergenerator ausgestattet werden, kommt bei den Performance-Varianten mit Quattro-Allrad auch noch ein „Triebstranggenerator“ zum Einsatz, der ebenfalls Generator und Elektromotor in einem Gehäuse vereint und so die Schubkräfte der Hinterachse nutzbar macht oder elektrisch anfahren kann.



Bei der Karosse bleibt der Hauptwerkstoff Stahl. Die meisten Komponenten sind niedriglegierter Karosseriebaustahl, an relevanten Strukturen für die Verwindungssteifheit oder die Crashsicherheit kommen hochfeste Stähle (lila im Bild) zum Einsatz. Aber da auch das Thema Gewichtsreduktion und Bauteilreduktion wichtig ist, setzt Audi vermehrt auf Aluminium: So werden die vorderen Feiderbeindome aus Aluminium-Druckguss(rot) hergestellt, bei den Stoßfängern vorne, hinten und seitlich kommen Aluminiumprofile zur Verwendung und die Heckklappe besteht komplett aus Leichtmetall.


Damit der Fahrer sein Fahrzeug auch gewohnt sportlich bewegen kann, kommt auf Wunsch auch das adaptive Fahrwerk zum Einsatz. Hier sind es adaptive Dämpfer, die sich elektrisch sowohl in Druck- als auch in der Zugstufe verstellen lassen. So kann das Fahrwerk perfekt auf die jeweiligen Bedingungen abgestimmt werden.
Wer den Audi A5 bereits vor Marktstart (November 2024, Vorbestellungen sind bereits möglich) sehen möchte, hat auf dem bfp FORUM 2024, am 25. und 26. September in Mainz die Gelegenheit. Audi stellt den neuen A5 dort erstmals bei einer B2B-Veranstaltung für Fuhrparkmanager und Mobilitätsentscheider aus. Tickets für das bfp FORUM 2024 gibt es unter https://www.bfpforum.de
Hinweis: Der Technik-Check des Audi A5 von Simon Bäumer ist zuerst auf amz.de erschienen.