Ist das der Durchbruch? Lexus setzt große Hoffnungen auf den neuen LBX. Das bisher kleinste Modell der Edelmarke könnte sogar Flottenkunden interessieren.
Toyotas Nobeltochter hat es im Mutterland der automobilen Oberklasse nicht leicht. Die Platzhirsche BMW, Mercedes und Co. verteidigen ihr Terrain eisern. Doch im Gegensatz zu anderen asiatischen Premiumherstellern hält Lexus kräftig dagegen. Mit dem smarten LBX könnte ein Durchbruch gelingen. Nicht umsonst haben die Japaner ihren noblen Newcomer LBX genannt. Das Kürzel steht für Lexus Breakthrough Crossover und soll die Premiummarke endlich auch in Deutschland in die Erfolgsspur bringen. In Europa ist sie das längst, in den USA und in Asien sowieso.
Zwar sind die Zulassungszahlen hierzulande (noch) vergleichsweise überschaubar, doch der Trend zeigt steil nach oben. Denn auf dem hiesigen Pkw-Markt konnte Lexus jetzt stolz „ein sehr starkes erstes Halbjahr 2024“ verkünden. Das Plus gegenüber dem Vorjahreszeitraum beträgt satte 56 Prozent. Damit legte Lexus deutlich stärker zu als der Pkw-Gesamtmarkt, der nach Angaben des Kraftfahrt-Bundesamtes (KBA) im ersten Halbjahr eine Steigerung von lediglich 5,4 Prozent aufwies. Und: Eigene Angaben zufolge hat insbesondere der neue LBX zum kräftigen Wachstum beigetragen.
Zur ganzen Wahrheit gehört aber auch, dass Toyotas Premiumableger hierzulande bislang eher homöapathische Zulassungszahlen verbuchen musste. So erscheinen auch die markanten Wachstumsraten differenziert betrachtet in einem etwas trüberen Licht und reduzieren sich auf insgesamt 2.209 Neuzulassungen in den ersten sechs Monaten dieses Jahres. Exakt 417 Einheiten entfielen davon auf den neuen LBX, der sich damit auf Anhieb aufs Podium der drei meistverkauften Lexus-Modelle in Deutschland vorgeschoben hat – hinter den beiden großen SUVs NX und RX.
Für Lexus sind das indes gute Gründe sich zu freuen. Denn bereits 2023 wurde mit einem deutlich Zuwachs von 18,7 Prozent abgeschlossen. Setzt man nun die insgesamt 3.259 Neuzulassungen aus dem letzten Jahr in Relation zur erneuten Steigerung im ersten Halbjahr 2024, darf die japanische Edelmarke durchaus eine große Portion Optimismus versprühen. Denn das bisher kleinste Modell spricht neue Zielgruppen für die Premium-Marke an und erfreut sich weiterhin einer hohen Nachfrage.
Darunter könnten sich auch zunehmend Fuhrparkmanager und Dienstwagenfahrer mit höheren Ansprühen befinden. Denn der Lexus LBX ist eine gute Wahl für Flotten, da er eine Kombination aus Effizienz, Zuverlässigkeit, Komfort, Sicherheit und Wirtschaftlichkeit bietet. Sein moderner Hybridantrieb reduziert Betriebskosten und Umweltbelastung, während die edle Ausstattung und die fortschrittlichen Sicherheitsfeatures den Fahrkomfort und die Sicherheit erhöhen. Die Flexibilität und Nutzbarkeit des LBX machen ihn zu einer praktischen und attraktiven Option für Unternehmen, die nach einer hochwertigen und zuverlässigen Lösung für ihre Fahrzeugflotte suchen.





Auf den kräftigen Zuwächsen will sich Toyotas Edelmarke aber nicht ausruhen. Vielmehr startet Lexus eine großangelegte Modelloffensive – der neue LBX macht den Anfang. Als Wachstumstreiber haben die Japaner dabei die persönliche Kundenzentrierung und -zufriedenheit identifiziert, die gerade im Premiumsegment neben innovativen Produkten unverzichtbar sei, und sich im Markencredo „Making Luxury Personal“ widerspiegele.
Darüber hinaus kann Lexus inzwischen mit der jüngsten Modellpalette der Unternehmensgeschichte aufwarten, bei der dem neuen Einstiegsmodell LBX eine tragende Rolle zugewiesen wird. Zudem möchte Lexus mit dem eleganten Kompakt-SUV beweisen, dass Luxus nicht immer groß sein muss. Auch klein und fein bekommt zumindest in der noblen Autowelt von Lexus mit dem vornehmen Premiumknirps LBX jetzt eine ganz neue Bedeutung.
Schließlich eignet sich das Lexus Breakthrough Crossover mit einer Fahrzeuglänge von 4,19 Metern ideal fürs urbane Leben, geht gleichwohl dabei jedoch keine Kompromisse bei der Qualität und der Liebe zum Detail ein. Speziell für einen jungen Kundenkreis in Europa entwickelt sollen die Vorzüge des schnieken Japaners auch hierzulande bei mainstreamablehnenden Großstadt-Hipstern und zahlungskräftigen Beginnern fruchten. Wobei der Grundpreis von 27.723 Euro netto (zzgl. USt.), den Einstieg in die noble Lexus-Welt gar nicht mehr so hoch erscheinen lässt. Vielleicht auch deshalb werden die einzelnen Modellversionen nicht mehr schnöde Ausstattungslinien genannt, sondern ein wenig hochtrabend als „Atmospheres“ bezeichnet. Und genau diese Atmospheres sollen nun zielgenauer auf den Lebensstil der potenziellen Kundschaft einzahlen.
So stehen „Elegant“ und „Relax“ für hochwertige Anmutung, „Emotion“ und „Cool“ für Dynamik und Sportlichkeit. Indes bereits die namenlose Basisversion des vornehmen Japaners wartet mit Annehmlichkeiten wie beispielsweise dem neuesten Lexus-Infotainment auf. Das Multimediasystem wird über einen 9,8-Zoll-Touchscreen bedient, bietet cloudbasierte Navigation und optimiert die Reiseplanung mit Echtzeit-Informationen über Verkehrsereignisse und Verspätungen. Zur Serienausstattung gehören etliche elektronische Helfer, die in der neuesten Generation des Lexus Safety System + gebündelt sind. Die Assistenten erkennen u. a. Unfallrisiken, warnen den Fahrer und schreiten bei Bedarf durch automatisches Lenken, Bremsen oder Kontrollieren der Antriebskraft ein, um einen Zusammenstoß zu vermeiden oder die Folgen abzumildern.
Beim Fahrtest besteht der Lexus LBX die ihm gestellten Aufgaben unaufgeregt und seriös. Im Gegensatz zu seinem Technikbruder Yaris Cross, beide stehen auf Toyotas GA-B-Konzernplattform, geht alles äußerst gesittet und sehr stilvoll zu. Wenig Geräusche von außen, feine Fahrwerksabstimmung, gutes Handling und angenehme Laufruhe – nicht nur optisch markiert der LBX seine Zugehörigkeit zum Premiumsegment. Der effiziente Hybridantrieb der neueste Generation sorgt zudem für verträgliche Verbrauchswerte und begrenzt den Spritdurst in moderaten Bereichen um durchschnittlich fünf Liter pro 100 Kilometer. Ein zusätzliches Kaufargument könnte auch das honorige Garantieversprechen “Lexus Relax“ sein: 15 Jahre und bis zu 250.000 Kilometer sind bei Einhaltung vorgegebener Inspektionsintervalle ein echtes Statement.
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