Der Iran‑Krieg beeinflusst die Entwicklung der Energiepreise weltweit. Der Ticker bündelt alle relevanten Updates zu Spritpreisen und deren Auswirkungen auf Unternehmen, Fuhrparks und Mobilitätskosten.
Die 12-Uhr-Regel hat die Zahl der täglichen Preisänderungen an Tankstellen deutlich reduziert. Statt zuvor rund 20 bis 22 Preisbewegungen gibt es laut Bundesregierung nun nur noch sechs bis sieben pro Tag, wodurch die Preise über den Tag hinweg stabiler sind. Ob die Maßnahme insgesamt zu niedrigeren Spritpreisen geführt hat, lässt sich nach Einschätzung der Regierung jedoch nicht eindeutig feststellen.
Die Zahl der Verstöße gegen die Regelung gilt offiziell als gering, wobei viele Abweichungen rund um die Mittagszeit auftraten. Medien berichten allerdings von deutlich mehr Verstößen und verweisen auf mögliche Bußgelder bis zu 100.000 Euro. Mehr Infos gibt es hier!(sp-x)
Der Tankrabatt und gesunkene Rohölpreise haben die Spritpreise im Mai deutlich sinken lassen. Nach Analysen von ADAC, Monopolkommission und Ifo-Institut wird die Steuersenkung bei Benzin inzwischen vollständig an die Verbraucher weitergegeben, bei Diesel weitgehend. Super E10 kostete im Mai im Schnitt rund 13 Cent weniger als im April, Diesel sogar 27 Cent weniger und war zeitweise wieder günstiger als E10. Insgesamt dämpfte der Tankrabatt auch die Inflation, die im Mai auf 2,6 Prozent sank. (dpa)
Die Spritpreise sinken weiter leicht: E10 verbilligte sich binnen einer Woche um 2,7 Cent auf 1,981 Euro je Liter, Diesel um 4,5 Cent auf 1,952 Euro, teilt der ADAC mit. Trotz Tankrabatt liegen beide Kraftstoffe damit noch gut 20 Cent über dem Niveau vor Ausbruch des Iran-Krieges. Der ADAC kritisiert den Rückgang als zu gering, da gesunkene Ölpreise nur verzögert an die Verbraucher weitergegeben würden.
Wer beim Tanken sparen will, sollte laut ADAC den späten Vormittag kurz vor zwölf Uhr nutzen, dann sind die Preise im Tagesverlauf am niedrigsten. Unmittelbar nach zwölf Uhr steigen die Kraftstoffpreise in der Regel deutlich an. (dpa)
Der Dieselpreis ist im bundesweiten Tagesdurchschnitt wieder über die Zwei-Euro-Marke gestiegen und lag zuletzt bei 2,002 Euro pro Liter, so der ADAC. Auch E10 verteuerte sich leicht auf 1,992 Euro und liegt nur noch rund einen Cent unter Diesel. Das Ifo-Institut sieht Anzeichen dafür, dass der Tankrabatt aktuell schlechter an die Verbraucher weitergegeben wird. (dpa)
Diesel kostet im bundesweiten Durchschnitt erstmals seit Anfang März wieder weniger als 2 Euro pro Liter und lag zuletzt bei rund 1,98 Euro, teilt der ADAC mit. Damit nähert sich der Dieselpreis weiter dem von E10 an, das aktuell bei knapp unter 1,97 Euro liegt. Hauptgründe für den Rückgang sind der Tankrabatt und gesunkene Ölpreise. Wie lange das Niveau hält, ist jedoch offen. (dpa)
Die Kraftstoffpreise in Deutschland sind erneut gesunken. Laut ADAC kostete ein Liter Super E10 am Donnerstag im Schnitt 1,984 Euro, Diesel 2,025 Euro – die niedrigsten Werte seit Anfang März.
Als Hauptgrund gilt ein gesunkener Ölpreis. Nach Berechnungen des Ifo-Instituts wird der Tankrabatt jedoch weiterhin nicht vollständig an Verbraucher weitergegeben. Hier weiterlesen!(dpa)
Die Kraftstoffpreise in Deutschland lagen im März spürbar über dem Vorjahresniveau. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes verteuerten sich insbesondere Diesel und Heizöl deutlich.
Verbraucher zahlten im Schnitt 17,3 Prozent mehr für Superbenzin und 29,7 Prozent mehr für Diesel als ein Jahr zuvor. Insgesamt lagen die Kraftstoffpreise rund 20 Prozent höher. Für Unternehmen und Fuhrparks bedeutet das steigende Betriebskosten, wobei die Preisanstiege im Vergleich zu früheren Krisen moderater ausfallen. Mehr dazu gibt es hier.(dpa)
Steigende Kraftstoffpreise infolge des Iran‑Konflikts könnten den Absatz von Elektroautos schneller wachsen lassen als bisher erwartet. Laut der südkoreanischen Marktforschungsagentur SNE Research wird das Fahren von E‑Autos für viele Verbraucher wirtschaftlich attraktiver.
Die Analysten rechnen für 2026 mit einem globalen E‑Auto‑Marktanteil von 29 statt 27 Prozent, für 2027 mit 35 statt bisher 30 Prozent. Gleichzeitig verkürzen sich durch hohe Spritkosten die Amortisationszeiten gegenüber Verbrennern deutlich. Für Unternehmen kann das die Wirtschaftlichkeit elektrischer Flotten weiter verbessern. Hier mehr erfahren!(SP-X)