Von Ford E‑Transit bis Maxus eDeliver: Wir haben aktuelle vollelektrische leichte Nutzfahrzeuge bis 3,5 Tonnen zusammengetragen. Daten, Reichweiten und Preise auf einen Blick.
Die Wirtschaft ist ohne Nutzfahrzeuge nicht denkbar. Das untermauern auch einmal mehr die aktuellen Marktzahlen der European Automobile Manufacturers Association. Ihnen zufolge zeigte sich der europäische Nutzfahrzeugmarkt im vergangenen Jahr (2024) mit einem Verkaufsplus von über 8 Prozent äußerst robust. Insgesamt wurden 1.586.688 Einheiten verkauft, was auf positive Ergebnisse in den vier Schlüsselmärkten Spanien, Deutschland, Italien und Frankreich zurückzuführen ist.
Und mit dem Verbrenner-Aus 2035 in Reichweite macht sich auch bei den leichten Nutzfahrzeugen die Elektrifizierung des Antriebsstrangs bemerkbar. Neben den Klassikern von Ford, Mercedes und Co., steigen mittlerweile auch PKW‑Marken in das Segment der leichten Nutzfahrzeuge ein, die man eher aus der Pkw-Branche kennt. So hatte der südkoreanische Autohersteller Kia zuletzt sein PBV-Konzept für leichte, elektrische Nutzfahrzeuge präsentiert und auch chinesische Nutzfahrzeuge wie die von Maxus versuchen auf dem deutschen Markt Anteile zu gewinnen. Unterdessen hat sich der Fahrzeug-Riese Stellantis mit der Nutzfahrzeugoffensive Pro One schon Ende 2023 für die vollelektrische Zukunft des Nutzfahrzeugsektors neu positioniert. Die Auswahl ist also groß. Damit Sie sich einen besseren Überblick über aktuelle und kommende vollelektrische Nutzfahrzeuge verschaffen können, haben wir eine Liste mit verschiedenen Modellen zusammengetragen, inklusive relevanter Kennzahlen von der Batteriekapazität bis zur maximalen Zuladung.


Der Ford Transit Custom ist Ford Pros Kassenschlager. Laut Kraftfahrtbundesamt wurde er allein zwischen Januar und Juni 2025 über 10800-mal neu zugelassen. Dabei hatte das Gewerbe mit 77,8 Prozent den größten Anteil. Seit 2024 gibt es den Transporter aus dem 1,0-Tonnen-Nutzlastsegment auch als Kastenwagen mit vollelektrischem Antrieb und Leistungen von 136 bis 285 PS. Mit einer Batteriekapazität von 64 kWh bietet er Reichweiten zwischen 173 und 324 Kilometern, bei einem Verbrauch zwischen 22,6 und 41,4 kWh/100 km. An einem 115 kW-Schnelllader soll er in rund 39 Minuten von 10 Prozent auf 80 Prozent laden.
Als Kastenwagen-Variante L1H1 gibt es ihn mit einer Gesamtlänge von 5,05 Metern, einer Breite von 2,27 Metern, einem Radstand von 3,1 Metern und einem maximalen Ladevolumen von 5,8 Kubikmetern. Die maximale Ladelänge am Boden mit Trennwand beträgt 2,6 Meter.
Als Kastenwagen-LKW L2H1 fährt er mit einer Gesamtlänge von 5,45 Metern, einer Breite von 2,27 Metern, einem Radstand von 3,5 Metern und einem maximalen Ladevolumen von 6,8 Kubikmetern vor. Die maximale Ladelänge am Boden mit Trennwand beträgt 3,0 Meter.
Außerdem kann der Ford E-Transit als Wagen mit Doppelkabine geordert werden. Als Doppelkabinen-LKW L1H1 kommt er auf eine Gesamtlänge von 5,05 Metern, eine Breite von 2,27 Metern, einen Radstand von 3,1 Metern und auf ein maximales Ladevolumen von 3,3 Kubikmeter. Die maximale Ladelänge am Boden mit Trennwand beträgt 1,6 Meter.
Als Doppelkabine LKW L2H1 ist er insgesamt 5,45 Meter lang und 2,27 Meter breit, bei einem Radstand von 3,5 Metern und einem maximalen Ladevolumen von 4,3 Kubikmetern. Die maximale Ladelänge am Boden mit Trennwand beträgt 2,0 Meter.
Den Kastenwagen gibt es ab 48.700 Euro (alle Preise netto, zzgl. USt.), die Variante mit Doppelkabine startet bei 50.700 Euro.



VWs erster mittelgroßer E-Transporter heißt ID.Buzz. Er ist 4,7 Meter lang, 1,98 Meter breit und 1,93 Meter hoch, bei einem Radstand von 2,98 Metern. 3,9 Kubikmeter Fracht passen in ihn hinein. In der Variante Pure besitzt er ein zulässiges Gesamtgewicht von 3000 Kilogramm und ein zulässiges Gesamtzuggewicht von 4000 Kilogramm. Die zulässige Anhängelast beträgt 750 Kilo.
Er verbraucht zwischen 20 und 22,1 kWh/100km und hat eine maximale elektrische Reichweite von 335 Kilometern, bei einer Höchstgeschwindigkeit von 145 km/h in der Variante Pure. Der Netto-Batterieenergiegehalt in kWh beträgt 59 kWh (eine 79-kWh-Batterie ist in den Varianten Pro und 4Motion vorhanden). An einer AC-Ladesäule lädt er in 6:30 Stunden von 0 auf 100 Prozent, am Schnelllader benötigt er 24 Minuten, um von 10 auf 80 Prozent zu laden. Zu habe ist er ab 42.720 Euro.


Im Rahmen der Pro One Offensive der Muttergesellschaft Stellantis gibt es den Opel Movano Electric nun auch mit vollelektrische Antrieb. Er bringt es auf bis zu 420 Kilometer Reichweite (WLTP) und bis zu 17 Kubikmeter Ladevolumen im größten Modell L4H3. Er fährt mit einer 110-kWh-Batterie und 279 PS Leistung vor. An einer 150-kW-Schnellladestation soll er innerhalb von 55 Minuten bis zu 80 Prozent aufladen.
Als Movano L3H2 35+ kommt er auf ein zulässiges Gesamtgewicht von 3500 Kilogramm. In dieser Variante ist er knapp 6 Meter lang, bei einem Radstand von 4,03 Metern. Dazu kommt eine Höhe von 2,61 Metern und eine Breite von 2,05 Metern. Das Laderaumvolumen beträgt 13 Kubikmeter, bei einer Laderaumlänge am Boden von 3,7 Metern. Die Preise starten bei 55.000 Euro.
Alternativ gibt es ihn auch als Pritschenwagen oder Kipper für Preise ab 52.300 Euro.


Nissan legt den Interstar nun vollelektrisch auf. Es gibt ihn als L2H2 mit einer maximalen Ladelänge von 3,22 Metern, einer maximalen Ladehöhe von 1,88 Meter und einem maximalen Ladevolumen von 10,8 Kubikmetern. Als L3H2 hat er eine maximale Ladelänge von 3,85 Metern, eine maximale Ladehöhe von 1,88 Metern und ein maximales Ladevolumen von 13 Kubikmetern. In der Variante L3H3 hat er eine maximale Ladelänge von 3,85 Metern, eine maximale Ladehöhe von 2,138 Metern und ein maximales Ladevolumen von 14,8 Kubikmetern. Mit einer nutzbaren Ladelänge von 3,22 bis 3.85 Metern und einem Laderaumvolumen von 10,8 bis 14,8 Kubikmetern bietet der Interstar reichlich Platz. Bei einem zulässigen Gesamtgewicht von vier Tonnen dürfen bis zu 1,6 Tonnen in den Stromer eingeladen und bis 2 Tonnen an den Haken genommen werden.
Mit der 87 kWh-Lithium-Ionen-Batterie soll die 143-PS-Version bis zu 460 Kilometer weit kommen und einen Stromverbrauch von 21 kWh je 100 Kilometer aufweisen. Bis zu 200 Kilometer Reichweite verspricht der Elektrotransporter mit 130 PS und 40-kWh-Akku. Während in Kombination mit dem kleineren Akku Wechselstrom standardmäßig mit 7 kW (optional 11 kW) und Gleichstrom mit 50 kW geladen werden kann, lässt sich die große Batterie ab Werk mit 11 kW AC (optional 22 kW) und 130 kW am Schnelllader befüllen. In 30 Minuten kann so Strom für die nächsten 250 Kilometer aufgenommen werden.
Die Preise starten bei 46.200 Euro.


Der neue Renault Master E-Tech Electric ist seit dem Frühjahr 2024 erhältlich und fährt mit bis zu 460 Kilometer Reichweite vor. Es stehen zwei Elektromotoren mit 130 PS oder 143 PS zur Wahl, die jeweils ein Drehmoment von 300 Nm mobilisieren. Die Basisvariante bezieht ihre Energie aus einer 40-kWh-Batterie und ermöglicht eine WLTP-Reichweite von rund 200 Kilometern. Der stärkere Motor ist mit einer 87-kWh-Batterie kombiniert, die eine WLTP-Reichweite von bis zu 460 Kilometern erlaubt. Mit 21 kWh/100 km nach WLTP in der Variante mit 87 kWh-Batterie bietet der Renault Master E-Tech Electric einen moderaten Verbrauch. An einer 130-kW-Gleichstrom-Schnelllade-Station lädt er in 30 Minuten Strom für 250 Kilometer Fahrstrecke. Eine 22-kW-AC-Wallbox lädt die Batterie in weniger als vier Stunden von zehn auf 100 Prozent.
Der neue Renault Master E-Tech Electric verfügt über eine Nutzlast von 1.625 Kilogramm und eine Anhängelast von 2,5 Tonnen, ohne Kompromisse beim Fahrverhalten einzugehen. Das zulässige Gesamtgewicht beträgt 4,0 Tonnen. Zu haben ist er als Version L2H2 mit einer Gesamtlänge von 5,68 Metern, einer Fahrzeughöhe von 2,49 Metern und einem Ladevolumen von 10,8 Kubikmetern. Variante L3H2 ist 6,13 Meter lang, 2,49 Meter hoch und besitzt ein Ladevolumen von 13 Kubikmetern. Zu haben ist er ab 51.790 Euro.


Den Kangoo und den Master hatte Renault bereits elektrifiziert, dann folgte im mittelgroßen Segment der Renault Trafic E-Tech der elektrischen Route. 122 PS leistet der Elektromotor im Trafic E-Tech Electric, seinen Strom zieht er aus einer netto 52 kWh großen Lithium-Ionen-Batterie. Die Reichweiten variieren je nach Aufbau: Für den Kasten der Variante L2H1 gibt Renault bis zu 297 WLTP-Kilometer an, für die Doppelkabine L2H1 maximal 289 Kilometer. Lediglich 150 Kilometer sind es beim Plattform-Fahrgestell der Länge L2. Geladen wird serienmäßig mit 22 kW Wechselstrom. Auf diese Weise lässt sich der Akku in 1:24 Stunden von 15 auf 80 Prozent der Kapazität aufladen.
5,08 Meter misst der Trafic als L1-Version in der Länge, mit langem Radstand (L2) sind es 40 Zentimeter mehr. Der kurze Kasten mit Normaldach fasst 5,8 Kubikmeter Fracht, mit langem Radstand und Normaldach sind es 7,75 Kubikmeter. Und der Trafic E-Tech Electric mit langem Radstand und Hochdach bietet 8,9 Kubikmeter Ladevolumen. Die Nutzlast beträgt für den L2-Kastenwagen sind es 1,19 Tonnen, bei der L2-Doppelkabine 1,06 Tonnen und beim L2-Plattform-Fahrgestellt 1,45 Tonnen.


Auch Mercedes´ Transporter-Klassiker fährt mittlerweile elektrifiziert auf den Straßen und das seit Februar 2023 mit überarbeitetem Motor, größerem Akku und Motorleistungen von zwischen 136 und 204 PS. Er ist mit 56, 81 oder 113 kWh zu haben und fährt bis zu 484 Kilometer. In Verbindung mit der 56-kWh-Hochvoltbatterie und der Sonderausstattung DC-Laden (115kW) braucht er an der Schnellladesäule 28 Minuten, um von 10 auf 80 Prozent zu laden. Die Einstiegsvariante eSprinter BASE kommt auf einen kombinierten Stromverbrauch von 26,9 kWh/100 km.
Der 3,5 Tonner in Standardlänge ist ca. 5,9 Meter lang, 2,33 Meter hoch, 2,34 Meter breit, bei einem Radstand von 3,66 Metern. Die maximale Laderaumlänge beträgt 3,37 Meter, die Laderaumhöhe 1,71 Meter und das bei einem Laderaumvolumen von 9000 Litern. Das zulässige Gesamtgewicht beträgt 3500 Kilogramm, das Lastzuggesamtgewicht 5000 Kilo. Außerdem kann der eSprinter in zahlreichen Variationen als Pritschenwagen mit Einfachkabine und Fahrgestell mit Einfachkabine bestellt werden.
Die Preise für den eSprinter starten ab 37.992,50 Euro.


Maxus hat gerade erst seinen neuen vollelektrischen Transporter Maxus eDeliver 5, einen geschlossenen Kastenwagen, vorgestellt und schon kann er geordert werden. Zu haben ist er wahlweise in einer Länge von 4,80 Meter (Version L1, kurzer Radstand, Länge 4.800 mm, max. Laderaumlänge 2.654 mm) oder in einer Länge von 5,25 Meter (Version L2, langer Radstand, Länge 5.250 mm, max. Laderaumlänge 3.042 mm). Die Version L1H1 besitzt ein Ladevolumen von 6,6 Kubikmetern, die Version L2H1 schafft 7,7 Kubikmeter.
Der eDeliver 5 verfügt über zwei seitliche Schiebetüren und eine Hecktür, die sich um 180 Grad öffnen lässt. Die maximale Zuladung beträgt rund 1,2 Tonnen, zusätzlich zur Anhängelast von bis zu 1,5 Tonnen. Zu haben ist er ausschließlich mit 163 PS starkem Frontantrieb und mit einer 64 kWh großen Batterie, die bis zu 355 Kilometer (WLTP) generiert. Am Schnelllader ist Laden von 5 auf 80 Prozent innerhalb von 42 Minuten möglich, AC-Laden ist mit 11 kW möglich. Zurzeit (Stand: 1.8.2025) startet er bei 38.990 Euro als Version L1H1.


Maxus ist eine im Jahr 2011 gegründete chinesische Fahrzeugmarke, die zum Konzern SAIC Motor Corporation gehört. Sie spezialisiert sich auf leichte Nutzfahrzeuge und Pick-ups mit vollelektrischem Antrieb. Zuletzt erweiterte der eDeliver7 das Portfolio des chinesischen Herstellers in der Klasse bis 3,5 Tonnen Gesamtgewicht. Er wird als Kastenwagen mit dreisitziger Einzelkabine angeboten und bietet ein Ladevolumen von 5,9 Kubikmetern in der kurzen Version L1 und bis 6,7 Kubikmeter als L2 mit langem Radstand. Die Ladelänge beträgt 2,55 bzw. 2,91 Meter. Bis zu 1125 Kilogramm maximale Zuladung (je nach Version) und 1500 Kilogramm Anhängelast werden geboten. L1 und L2 können wahlweise mit der 77 oder 88-kWh-Batterie kombiniert werden, die elektrische Reichweiten von 318 bis 370 Kilometer versprechen. Einen Allradler mit 88 kWh soll laut Konzernangaben bis zu 332 Kilometer schaffen.
Geladen wird mit 11 kW an Wechselstrom und bis zu 90 kW am Schnelllader. An der Schnellladesäule kann der eDeliver 7 in knapp 45 Minuten von 30 auf 80 Prozent aufgeladen werden. Aber er kann auch Strom abgeben und mit bis zu 5 kW mehrere akkubetriebene Werkzeuge mit Energie versorgen. Angetrieben wird der mittelgroße Transporter von einem 204 PS starken Elektromotor an der Vorderachse bzw. in der kräftigsten Version auch mit Allradantrieb und 353 PS.
Die Variante mit 77-kWh-Akku hat einen Verbrauch von 27,5 – 27,8 kWh und braucht an der AC-Ladesäule mindestens 8:00 h, um von 5 auf 100 Prozent zu laden. An der Schnellladesäule braucht er mindestens 43 Minuten, um von 20 auf 80 Prozent zu laden. Preise starten bei 45.990 Euro.
Die Variante mit 88-kWh-Akku hat einen Verbrauch von 26,9 – 28,2 kWh und lädt an einer AC-Ladesäule innerhalb von mindestens 9 Stunden von 5 auf 100 Prozent. An der Schnellladesäule braucht er mindestens 43 Minuten, um von 20 auf 80 Prozent zu laden. Er ist ab 47.990 Euro zu haben.


Der große Transporter von Maxus, der eDeliver 9, bietet einen nutzbaren Laderaum mit wahlweise 9,7, 11 oder 12,5 Kubikmeter Volumen sowie eine Nutzlast von bis zu 965 Kilogramm, je nach gewählter Batterie (77 oder 88 kWh) und je nach Version hat er eine Anhängelast von bis 1.500 Kilogramm.
Er ist mit zwei Radständen zu habe. Kundinnen und Kunden haben die Wahl zwischen der L2H2-Version mit kurzem Radstand und einem Laderaum von 9,7 Kubikmetern, der L3H2-Version mit längerem Radstand und einem Laderaum von 11 Kubikmetern und der L3H3-Variante mit einem erhöhten Dach, die ein Ladevolumen von 12,5 Kubikmetern misst. Der Elektromotor mit 204 PS und einem maximalen Drehmoment von 310 Nm. Mit dem serienmäßigen Onboard-Charger dauert ein vollständiger Ladezyklus an einer handelsüblichen Wallbox rund bis zu 9,3 Stunden, je nach gewählter Batteriegröße. Darüber hinaus verfügt der eDELIVER 9 über eine Gleichstrom-Schnellladefunktion, mit der er innerhalb von 30 Minuten auf 80 Prozent laden kann.
Außerdem ist er mit Doppelkabine, als vollverglaster Kastenwagen und mit Fahrgestell erhältlich. Die Preise starten bei 49.000 Euro.


Auf dem Kenshiki-Forum 2023 präsentierte Toyota seine aufgefrischte Nutzfahrzeug-Palette Proace, zusammen mit der Europa-Premiere des vollelektrischen Transporters Proace Max. Mit ihm sind die Japaner seit Mitte 2024 auch in der 3,5-Tonnen-Klasse am Start.
Der Proace Max bietet drei Längen (5,41 Meter, 6,00 Meter und 6,36 Meter) und zwei Radstände. Dazu kommen eine maximale Zuladung von 1460 Kilogramm und ein Ladevolumen von bis zu 17 Kubikmeter. Der Elektromotor kommt auf 279 PS und hat einen Verbrauch zwischen 26 und 31 kWh/100km. An der AC-Ladesäule lädt er von 0 auf 100 Prozent innerhalb von mindestens 11:45 Stunden, am Schnelllader braucht er ca. 55 Minuten, um von 0 auf 80 Prozent zu laden. Die Preise starten bei 55.820 Euro. Dafür gibt es den Proace Max als L3H2 (Fahrzeuglänge 5,99 Meter, Fahrzeughöhe 2,52 Meter).


Den Proace gibt es auch in einer Einstiegs-Variante für den Personentransport als Proace City Verso. Er fährt mit bis zu sieben Sitzen und bis zu fünf Türen auf den Straßen. Mit einer Länge von maximal 4,75 Metern ist er ideal für den urbanen Verkehr. In der L2-Version fasst der Kofferraum bis zu 1050 Liter, bei umgeklappten Sitzen stehen bis zu 3500 Liter Ladevolumen zur Verfügung. Der elektrische Proace City Verso besitzt einen 136-PS-Motor und kommt auf eine Reichweite von bis zu 334 Kilometer (kombiniert). Der Verbrauch liegt bei kombinierten 18,7 kWh pro 100 km.
Die Preise für die Version L1 starten bei 32.630 Euro, für L2 geht es bei 33.823 Euro los. An einer öffentlichen Schnellladesäule ist die 50-kWh-Batterie innerhalb von 32 Minuten auf 80 Prozent geladen.


Auf der IAA-Transportation 2024 stellte Kia sein PBV-Konzept vor, mit dem der südkoreanische Autobauer den Markt für vollelektrische leichte Nutzfahrzeuge aufmischen will. Nun ist der Elektrotransporter PV5 Cargo zu Preisen ab 33.000 Euro zu haben. In der 122-PS-starken Basisvariante ist eine 51,5-kWh-Batterie verbaut, die eine Reichweite von bis zu 291 Kilometern ermöglicht. Ab 36.800 Euro netto ist eine Ausführung mit 163 PS, 71,2 kWh und 397 Kilometern Reichweite erhältlich. Eine kleinere Variante mit 43,3 kWh soll bald folgen.
Zum Start gibt es zunächst nur die Langversion L2H1 mit 4,70 Metern Länge und 4400 Litern Laderaumvolumen. Die kürzere Ausführung L1H1 folgt ebenso wie die Langversion mit Hochdach (L2H2) im Jahr 2026.
2026 bringt der italienische Hersteller Iveco zwei vollelektrische Kleintransporter auf den Markt, den eJolly und eSuper Jolly.
Der 136 PS starke eJolly ist auf den urbanen und suburbanen Bereich ausgelegt. Er ist mindestens 4,98 Meter lang, bei einem zulässigen Gesamtgewicht zwischen 2,8 und 3,2 Tonnen, und fasst eine maximale Nutzlast von 1175 Kilogramm. Mit der 49-kWh-Batterie soll er bis zu 224 Kilometer Reichweite schaffen, bei der 75-kWh-Batterie sind bis zu 352 Kilometer drin. An der Schnellladesäule lädt er mit bis zu 100 kW.
Der eSuper Jolly mit mindestens 6 Metern Länge wird ein zulässiges Gesamtgewicht von 3,5 bis 4,25 Tonnen und 1,4 Tonnen Nutzlast sowie einem Ladevolumen von bis zu 17 Kubikmetern haben. Er wird von einem 272 PS starken E-Motor angetrieben und soll mit der 110-kWh-Batterie eine Reichweite von bis zu 420 Kilometern ermöglichen. Das Modell eignet sich für anspruchsvollere Logistik-Aufgaben.



Der gleiche Daily, jetzt aber als Stromer. Der eDaily ist mit einem 140-kW-Motor ausgestattet, der eine Geschwindigkeit von bis zu 120 km/h erreicht und über eine Hi-Power-Funktion verfügt, die die Leistung je nach Straßenbedingungen erhöhen soll. Bis zu 3 Batterien mit bis zu 111 kWh stehen zur Verfügung. Der eDaily bietet Konfigurationen von 3,5 bis 7,2 Tonnen mit der gleichen Anhängelast wie seine Diesel-Pendants. Das modulare Batteriesystem ermöglicht mehrere Ladeoptionen von 11 kW bis 80 kW für ein schnelles Aufladen. Die E-Baureihe ist weiterhin in sämtlichen bekannten Varianten erhältlich – als Fahrgestell, Kastenwagen, Pritschenfahrzeug sowie mit einer vielfältigen Auswahl an Spezialaufbauten. (ks)