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Dataforce-Analyse "Tankkarten 2018"

Digitalisierung bringt Schwung ins Tankkartengeschäft

Eine Analyse von Dataforce zeigt unter anderem, dass viele Flottenmanager dem digitalen Bezahlen noch kritisch gegenüberstehen.

Inhaltsverzeichnis

Von der Kredit- oder Girokarte bis zum Bezahlen per Smartphone: Die Digitalisierung verändert das Bezahlen grundlegend und hat auch große Auswirkungen das Geschäft mit Tankkarten. In der Analyse "Tankkarten 2018" hat Dataforce Fuhrparkleiter zum Thema befragt und mehr als 20.000 Fuhrparkprofile ausgewertet.

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Vier große Anbieter bestimmen zu über 50 Prozent den Markt der Tankkarten: DKV, Aral/BP, euroShell und UTA. Unter den Top 7 sind des weiteren TOTAL, ESSO und AVIA. Die meisten Dienstwagenfahrer können die Tankstelle aus dem jeweiligen Verbund frei wählen.

Nicht nur für Benzin oder Diesel

Über die Karte werden neben Kraftstoff auch Leistungen wie Waschen, Öl, Maut- und Parkgebühren, Bistroartikel oder Tabakwaren abgerechnet. Wie die Analyse zeigt, nutzen knapp zwei Drittel der Befragten ihre Tankkarte für die Autowäsche, rund die Hälfte rechnet Öl damit ab und ein gutes Viertel lässt die Mautgebühren darüber laufen. Und: Je größer der Fuhrpark, desto häufiger und umfassender sind Karten im Einsatz.

Eine weitere Korrelation: Je mehr Unternehmen elektronische Unterstützung einsetzen, umso selbstverständlicher werden weitere Leistungen außer Tanken abgerechnet. Flotten ab einer Größe von 50 Fahrzeugen schätzen den Digitalisierungsgrad im eigenen Betrieb mit knapp 60 Prozent als "sehr hoch" oder "eher hoch" ein. Bei kleineren Fuhrparks liegt der Anteil bei etwa 45 Prozent.

App oder Plastikkarte?

Gleich mehrere Anbieter für "Mobile Payment" sind in Deutschland dieses Jahr an den Start gegangen. Sparkassen und Volksbanken bieten die Bezahlung per Smarphone. Ebenso am Markt ist Google Pay und bald auch Apple Pay. Immer mehr Verbraucher nutzen diese bequeme Bezahlmöglichkeit. Die Dataforce-Analyse wirft die Frage auf, ob diesauch mittelfristig für Flotten denkbar wäre.

Bei der Befragung zeigte sich, dass eine deutliche Mehrheit der Flottenmanager die klassische Tankkarte bevorzugen. Nur rund acht Prozent würden sich wünschen, dass das Auto selbst mit dem Kassensystem kommuniziert und abrechnet. Eine Tank-App via Smartphone, mit der der Fahrer direkt vom Auto aus bezahlen könnte, kommt bei noch wenniger Fuhrparkmanagern an.

Dabei wird digitale Unterstützung nicht per se abgelehnt: Mehr als die Hälfte der Flottenmanager befürworten etwa Bezahllösungen direkt an der Zapfsäule, ebenso Touchscreen-Terminals oder Online-Portale mit Dashboards zur eigenen Tankanalyse. (Red./cr)

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